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10.07. Canyon, Wasserfälle und faule Eier

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Heute ging es in den Norden in Richtung Mývatn. Mývatn bedeutet übersetzt Mückensee, wir sind gespannt was uns erwartet. Stopps machten wir bei einem tollen Islandpony.

Schafe haben hier übrigens immer Vorfahrt.

Auf unserem Weg lagen 2 unterschiedliche Kirchen, der Canyon Jökulsá á Dal útsýnispallur.

1.Ziel war der Stuðlagil Canyon, der durch Basalt-Säulen bekannt ist. Wir erwischten jedoch nicht den richtigen Parkplatz und hatten nur eine eingeschränkte Sicht. Vom anderen Parkplatz wäre eine Wanderung in den Canyon möglich gewesen. Da wir heute wegen der recht langen Fahrstrecke nicht so viel Zeit haben, entschieden wir uns gegen die Wanderung.

Claudia hat sich einen Wunsch erfüllt und einen handgestrickten Islandpullover gekauft. Der Pullover kommt hier aus dem Tal. Nächstes Ziel ist der Dettifoss. Der Dettifoss ist der wasserreichste und mächtigste Wasserfall Europas.

Dettifoss und Selfoss liegen nur 600m auseinander und wir konnten beide gut erreichen. Während der Selfoss etwas weiter weg zu bestaunen war, wurden wir beim Dettifoss durch die Gischt recht nass, aber dafür mit einem tollen Regenbogen belohnt.

Kurz vor Erreichen unserer Unterkunft hielten wir noch am Geothermalgebiet Námafjall Hverir. Kleine und große Schlammtöpfe voll von blubberndem, blaugrauem Schlamm konnten umlaufen werde. Der Boden auf dem wir liefen war warm wie eine Fußbodenheizung.Aus Steinhaufen, stiegen ständig Wolken von Wasserdampf auf, an den Steinen setzen sich blauweiße und schwefelgelbe Ablagerungen ab. Der Schwefelwasserstoff sorgt für den charakteristischen Geruch nach faulen Eiern, der über dem ganzen Gebiet hing. Gefühlt haben wir uns bei dem Rundgang wie auf einem anderen Planeten. Wir werden jetzt noch 2 komplette Tage in diesem Gebiet umschauen.