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05.07. Landmannalaugar

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Unsere heutige Tour ging ins Hochland nach Landmannalauga. Da man die Straßen ins Hochland nur mit einem Allrad befahren darf, haben wir uns eine Tour mit einem Superjeep gebucht und uns fahren lassen. In einer kleinen Gruppe von 12 Personen wurden wir in einem großen schwarzen Jeep (ähnelt einem Monstertruck) entspannt nach Landmannalauga gebracht. In den Jeep kommt man nur mit Leiter 😅.

Wir durchquerten Flüsse und wurden ab und zu gut durchgeschüttelt. Landmannalauga ist berühmt für seine bunten Rhyolith-Berge, die in Gelb-, Rot-, Braun- und Grüntönen schimmern. Die Region ist außerdem für ihre Obsidian-Lavafelder und natürlichen heißen Quellen bekannt.

Am Ziel hatten wir die Möglichkeit eine Wanderung (Dauer 1,5Stunden) oder einen Spaziergang zu machen und anschließend in einer warmen Quelle zu baden. Holger wanderte, die Mädels entschieden sich für die warme Quelle.

Auf dem Rückweg stoppten wir an dem großen Vulkankrater Ljótipollur. Er hat einen Durchmesser von 1,5km. Von dort hatte man eine grandiose Sicht auf das Naturreservat Fjallabak im Hochland.

Der nächste Stopp war Sigöldugljúfur, ein zunächst ganz unscheinbarer Canyon. Nichtsahnend stiegen wir aus und liefen zum Canyon und wurden dort völlig geplättet, so etwas hatten wir nicht erwartet und auch noch nicht gesehen. So eine tolle Natur. Jetzt verstehen wir auch warum es auch das Tal der Tränen genannt wird. Von überall kamen die Wasserfälle scheinbar direkt aus dem Felsgestein.

Den Abschluss der Tour war der Wasserfall Sigöldufoss. Toll, dass wir so viele versteckte Orte gesehen haben.

Nach gut 1,5h weiter durch die Stein- und Lavawüste des Isländer Hochlands kamen wir gegen 18:00 wieder am Ausgangspunkt in Hella an. Wir waren recht hungrig und gönnten uns Burger, Nuggets und Pommes in der Tankstelle. Jetzt sind wir in unserer Hütte angekommen, gut 15min von Hella entfernt Richtung Vik. Wir bleiben hier eine Nacht. Morgen geht es dann weiter an der Südküste entlang bis zum Gletscher Vatnajökull bei Skaftafell.